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Abendzeitung,
München, 23. März 2004 Das Glück der Stille: Was Yoga & Co alles bewirken können Wer nichts tut, ist faul: Dass diese Erkenntnis nicht immer Gültigkeit hat, wissen die Menschen des Ostens seit Jahrtausenden. Im Gegensatz zur westlichen Hemisphäre. Hier sucht man sein Heil in steter Bewegung und ist daran gewöhnt, von klein auf unter dem Motto: „Nur wer aktiv ist, hat mehr vom Leben“ erzogen zu werden. Die Asiaten wussten dagegen schon immer vom unbeschreiblichen Glück der Stille und der Ruhe. Einfach ruhig sitzen, einfach gar nichts tun, Körper und Geist entspannen lassen, diese Lebensweisheit erschloss sich den Westlern erst, als sie tiefer in die Sphären der asiatischen Meditation und Yoga eintauchten. Tempo und Druck in unserer hektischen Welt nehmen zu, die Anforderungen im Berufsleben steigern sich in nie für möglich gehaltene Dimensionen. Nur zu verständlich, dass nach Wegen gesucht wird, mit diesen Belastungen fertig zu werden. Die Entspannung, die die Meditation bringen kann, ihre heilsame Wirkung ohne schädliche Nebenaspekte, überzeugt viele Betroffene. Eine der erfolgreichsten dieser Methoden ist die Transzendentale Meditation. Ihre Technik kann ohne große Anstrengung erlernt werden. Dabei wird auf natürliche Weise ein Zustand tiefer körperlicher Ruhe und Entspannung erreicht. Doch gleichzeitig bleibt der Geist aktiv, das Bewusstsein ruht in sich selbst, Stress uns Verspannungen haben keine Chance mehr. Aus der Ruhe entstehen wichtige Energiepluspunkte, die Geist und Körper stärken. Auch zur Überwindung von Angst und erhöhtem Stress hat sich die Meditation nach Meinung vieler Wissenschaftler bewährt. Der Vorteil: Meditation, Yoga, ist für alle Menschen geeignet, es gibt keine Vorschriften oder Bedingungen. Weder wird eine ganz bestimmte Lebensführung erwartet, noch ist ein weltanschauliches Bekenntnis erforderlich. Jeder Mensch kann diese Technik überall ausüben, sogar unterwegs oder auf der Arbeit. Die Erfolgsliste der Transzendentalen Meditation ist fast unglaublich: Neben dem Abbau von Ängsten, Schuldgefühlen, Hilfe bei Schlaflosigkeit und Bluthochdruck haben Wissenschaftler festgestellt, dass Testpersonen nach 19 Monaten weniger Koffein, Nikotin, Alkohol und Drogen konsumieren. Um die Meditation richtig erlernen zu können, empfiehlt sich derUnterricht bei ausgebildeten Lehrern. Auch in vielen Volkshochschulen werden Kurse angeboten. In sich ruhen und zu sich finden: Die Meditationstechniken finden immer mehr Anhänger in der westlichen Welt.--- |
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