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- Yoga -

Ursprung & Bedeutung

  • Vedische Tradition
  • 8 Glieder des Yoga
  • Meditation
  • Hatha Yoga
  • Yoga - heute

Das Wort Yoga stammt aus dem Sanskrit, der ältesten Sprache der Menschheit, und bedeutet, “Joch“. Damit ist die Verbindung einer „Zweiheit“ zu einer „Einheit“ gemeint. Diese Einheit zwischen Körper und Geist, zwischen Individuum und Kosmos, ist das Ziel des Yoga und gleichzeitig der Schlüssel zum Gesundsein und Glücklichsein.

Yoga ist eher eine Frage der Philosophie, als der Religion, und befasst sich mit der Suche nach der „Einswerdung“ von Körper Geist und Seele. Der Yoga entstammt der "vedischen Tradition". Veda bedeutet Wissen, und die vedische Literatur enthält das gesamte Wissen des Universums.


Der indische Weise "Patanjali", fasste vor etwa 5000 Jahren die Yogalehre in einer einzigen Abhandlung, den „Yoga Sutras“ zusammen.
Das wesentliche dieser Texte stellt der 8-gliedrige Pfad des Yoga (Astanga Yoga) da. Er besitzt weltweit höchste Autorität. Er zeigt einen Lebensweg auf, in dem Verhaltensformen, Atemtechniken, Körperübungen, Geisteshaltungen und Meditation als Richtlinien verstanden werden, um in Einklang und Harmonie mit sich selbst und dem Höchsten, dem kosmischen   Selbst zu kommen.

Diese Glieder verstehen sich allerdings nicht, wie viele Kommentatoren dieser Yogasutras meinen, als Stufen, die aufeinander folgen und nacheinander entwickelt werden müssen, sondern als Glieder, die wie Körperglieder bei einem Kleinkind gleichzeitig, harmonisch wachsen, und nicht erst ein Bein, dann ein Arm u.s.w. Das bedeutet, dass das gleichzeitige Fördern aller Aspekte wichtig ist, aber der Meditationsweg, das letzte Glied des Pfades, letztlich der Grundlegendste ist. Er zieht alle anderen Bereiche mit, vergleichbar mit einem Tisch, bei dem, sobald jemand beginnt an einer Ecke zu ziehen, alle anderen Tischbeine mitgezogen werden. Das wesentliche bei einer Meditationstechnik die den Ansprüchen des Yoga gerecht wird ist die Transzendenzerfahrung, bei der der aktive Geist in den Bereich reinen Bewusstseins gelangt. Einen erfahrenen Mediationslehrer finden Sie im Internet bei "Einfach mehr Leben!".

Es gibt verschiedene Formen des Yoga, eine elementare ist der Hatha Yoga. Er wurzelt in dem 8 – gliedrigen Pfad, und beinhaltet Atemtechniken und Körperübungen, die die göttliche Kraft in uns, die Kundalini, befreien soll. Die Übungen reinigen den Körper und Geist, kanalisieren die Energie oder verhindern dass sie verloren geht. Die bedeutendsten Texte dazu sind im "Hatha Yoga - Pradipika" überliefert.

Yoga - heute:

Die Asanas und das Pranayama sind die Elemente, die heute gemeinhin als das eigentliche Yoga verstanden werden. Sie sollen den Körper reinigen, kräftigen, und flexibel machen und den Geist zur Ruhe kommen lassen. Jede Körperhaltung trägt einen Namen, dessen Bedeutung das Wesen dieser Übung bereits beschreibt. Z.B., die Kobra, die Heuschrecke, der Baum u.s.w.

Man spricht heute von vielen, verschiedenen Arten des Yoga, und es wird dabei vieles zusammengewürfelt und durcheinandergebracht. Im wesentlichen gibt es nur zwei Arten des Yoga, den des Geistes und den des Handelns. Hatha Yoga ist der des Handelns und der übliche Yoga der Anwendung. Da heraus haben sich wiederum verschiedene Richtungen des Yoga entwickelt, mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Der Schwerpunkt meines Unterrichts besteht aus sanften als auch dynamischen Bewegungsreihen, festen Haltungen und Atemtechniken, die eine sinnvolle Kombination eingehen, und gut anwendbar sind für den Menschen von heute.

 

Die 8 Glieder des Yoga nochmal im Überblick:

  • Yama (Ethische Ordnungen)
  • Niyama (Verhaltensregeln)
  • Asana (Körperhaltung)
  • Pranayama (Atemlenkung bzw. –technik)
  • Pratyahara (Rückzug der Sinne von außen)
  • Dharana (Konzentration)
  • Dhyana (Meditation)
  • Samadhi (Erleuchtung)


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